GLOSSAR:
Glossary of Terms
In diesem knappen Glossar finden Sie gängige Abkürzungen, neue Begriffe sowie die grundlegende Terminologie der Videobranche. Sie werden nicht nur wie ein Profi schneiden - sondern sich auch wie einer anhören.
5.1
Ein Surround-Sound-System mit drei Frontlautsprechern (rechts, links und Mitte) und zwei rückwärtigen Stereolautsprechern (rechts und links) in Kombination mit einem Subwoofer.
A/B-SCHNITT
Eine Schnitttechnik, bei der die Ausgabe von einer Videoquelle (A) zu einer anderen (B) gewechselt wird.
AC-3
Audio Compression-3 wird in der Regel als Dolby® Digital vermarktet und für DVDs, HDTV und in vielen Kinos verwendet
Analog
Analoge Video- und Audioaufnahmen geben ununterbrochen magnetische Muster aus, die als Video- und Audiomaterial interpretiert und zur Wiedergabe auf magnetische Bänder übertragen werden.
Analogfernsehen
Beim Analogfernsehen werden alle Video- und Audioinformationen als analoges Signal mit Frequenz- und/oder Amplitudenmodulation übertragen. PAL, SECAM und NTSC sind mit ihren verschiedenen Varianten die analogen TV-Standards. Analogfernsehen wird zunehmend durch Digitalfernsehen ersetzt.
Anamorph
Die anamorphe Filmtechnik wurde entwickelt, um Widescreen-Filme durch Verwendung von Filmen im 4:3-Format zu produzieren. Eine anamorphe Linse verzerrt das von der Kamera aufgenommene Bild, bevor es auf Band aufgezeichnet wird. Durch Verwendung einer entsprechenden Linse bei der Projektion des Films auf eine Leinwand wird das korrekte Bildseitenverhältnis wieder hergestellt.
Anti-Aliasing
Glätten der treppchenartigen Kanten von Buchstaben oder Grafikelementen wie Titeln und 3D-Objekten.
Blende
Eine veränderbare Öffnung an einem Objektiv, die wie die Iris im menschlichen Auge die Menge des Lichts steuert, das in die Videokamera gelangt. Die Größe der Blende wird von der Blendeneinstellung gesteuert und in Blendenzahlen (f-stop) gemessen. Eine kleinere Blendenzahl entspricht einer größeren Öffnung, durch die mehr Licht in die Kamera gelangt, Beispiele: F2, F2.8, F4, F5.6, F8 und F11. Blendenzahlen sind logarithmisch. Jede Blendenzahl lässt 100 % mehr Licht in die Kamera als ihr Vorgänger.
Bildseitenverhältnis
Das Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe. Anzeigegeräte verwenden meistens die Formate 4:3 oder 16:9. Wiedergabematerial kann auch in anderen Seitenverhältnissen vorliegen, z. B. 2,35:1 (Cinemascope-Format). Bei der Anzeige auf herkömmlichen 4:3-Geräten werden derartige Formate im Letterbox-Format, also mit schwarzen Balken oben und unten, wiedergegeben.
Assemble-Schnitt
Ein Bearbeitungsschritt, bei dem alle eventuell vorhandenen Signale auf einem Band durch neue Signale ersetzt werden. Assemble-Schnitte können nicht zur Bearbeitung verwendet werden, weil sie den Steuerspurteil des Videobands löschen.
ATSC
Abkürzung, die hauptsächlich für den Digital Television (DTV)-Standard verwendet wird, der vom Advanced Television Systems Committee für terrestrische Übertragungen festgelegt wurde. ATSC besteht neben dem DVB-T- und dem ISDB-T-Standard. ATSC TV-Übertragungen erfolgen entweder in Standard Definition oder High Definition (siehe auch: HDTV)
AVI
Steht für Audio Video Interleave und ist eines der gängigsten Formate für Audio-/Videodaten auf dem PC.
Blue (oder Green) Screen
Ein Spezialeffektverfahren, bei dem ein Subjekt vor einem gleichmäßig ausgeleuchteten blauen oder grünen Hintergrund aufgenommen wird. Durch die Verwendung von ChromaKey für die Konvertierung von Analogvideo in digitale Form kann der blaue oder grüne Hintergrund während der Aufnahme oder in der Post-Produktion durch ein neues Hintergrundbild ersetzt werden.
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CCD (Charge Coupled Device)
CCD ist ein Sensor, der ein Videobild erzeugt, indem er für die Erkennung des Videobilds die Lichtintensität aufnimmt und dann die Anteile von Rot, Grün und Blau misst, um ein Vollfarbbild zu reproduzieren. Ein einzelnes CCD nimmt Informationen zu RGB-Bildern in einem Durchgang auf, während ein CCD mit drei Chips (in hochwertigeren Videokameras) jeder der drei Farben jeweils einen Chip zuordnet.
ChromaKey
Ein Spezialeffektverfahren, das auch als Blue Screen oder Green Screen bezeichnet wird und bei dem ein Subjekt vor einem gleichmäßig ausgeleuchteten blauen oder grünen Hintergrund aufgenommen wird. Während der Aufnahme oder in der Post-Produktion kann der blaue oder grüne Hintergrund durch ein neues Hintergrundbild ersetzt werden
Composite
Composite-Video wurde als rückwärtskompatible Lösung für den Übergang vom Schwarzweiß- zum Farbfernseher entwickelt. Normalerweise kennzeichnet ein gelber Stecker ein Composite-Video-Kabel, das aber oft mit einer roten und weißen Audioverbindung kombiniert wird.
Component-Video
Component-Video bietet eine bessere Bildqualität als S-Video. Component-Video ist in der Regel an hochwertigen Videoabspielgeräten wie DVD- und HDTV-Decodern mit Y, Cb und Cr gekennzeichnet.
Compositing
Die Überlagerung mehrerer DV-Schichten über das Hauptmaterial. Diese Funktion findet sich in Mal-, Zeichen- und Grafikprogrammen.
Komprimierung
Die Reduzierung der digitalen Datenmenge, aus der ein einziger Frame mit Videoinformationen zusammengesetzt ist. Komprimierungsraten reichen bis 100:1 und reduzieren 1 MB auf rund 10 KB. Das bedeutet, dass mehr Videoinformationen auf der Festplatte gespeichert werden können. Es gibt mehrere (meist nicht kompatible) Komprimierungssysteme, darunter Motion-JPEG, JPEG, MPEG, DV und Indeo. Komprimierte Inhalte müssen für die Wiedergabe dekomprimiert werden.
Codec
Abkürzung für Compressor/Decompressor, die jede Technologie für die Komprimierung und Dekomprimierung von Daten bezeichnet. Codecs können in Software, Hardware oder beidem implementiert werden.
Aufnahmegeräte
Eine Hardwarekomponente, die analoge Inhalte (Audio oder Video) in digitale Daten zur Nutzung auf einem Computer konvertiert.
Inhalt (Content)
Ein allgemeiner Begriff, der sich auf Audio- und Videomedien, Bilder, Text und andere Informationen bezieht, die als Teil einer Multimediapräsentation wiedergegeben werden.
Überblendung (Cross-fade)
Eine Methode, um sanft von einem Videoclip oder Foto zu einem anderen überzuleiten. Mit einer Überblendung werden die Frames im wiedergegebenen Clip ausgeblendet und gleichzeitig die Frames im neuen Clip eingeblendet.
Schnittbild
Eine zusätzliche Aufnahme außerhalb der eigentlichen Szene, die verwendet werden kann, um einen Schnitt zu verbergen (z. B. der Übergang von einer Totale zu einer Nahaufnahme beim Auspacken von Geschenken auf einer Geburtstagsfeier).
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Auflösen (Dissolve)
Ein Videoübergang, bei dem eine Aufnahme allmählich ausgeblendet und eine zweite Aufnahme eingeblendet wird.
Digital Video (DV)
Ein Format für das Speichern digitaler Audio- und Videoaufnahmen, das von digitalen Videokameras mit DV-Standard verwendet wird.
Digital Television (DTV)
Mit Digital-TV werden alle Video- und Audioinformationen als digitales Signal mit digital modulierten und komprimierten Daten übertragen. Typische Komprimierungsschemata sind MPEG-2 oder MPEG-4 H.264, die eine Decodierung beispielsweise durch eine Settop-Box oder einen PCTV-Tuner mit Softwaredecoder erfordern. Je nach Region und Nutzungssituation werden verschiedene DTV-Standards eingesetzt, darunter Digital Video Broadcasting (DVB), ATSC, ISDB-T oder DMB-T/H.Dolby® Digital Dolby® Digital (AC-3) ist ein Audio-Codierungsalgorithmus der dritten Generation von Dolby. Dieser Codierungsalgorithmus für Surround-Sound ermöglicht durch Komprimierung die Verwendung niedriger Übertragungsraten bei minimalem Qualitätsverlust. Dolby Digital-Audio wird als Standard für Audiospuren auf DVDs (Digital Versatile Disc), als Standardformat für HDTV (High Definition Television) sowie bei digitalen Ausstrahlungen über Kabel und Satellit verwendet.
Digital Video Broadcasting (DVB)
Übertragungsstandard für Übertragungen von Digital Television (DTV), -Radio und -Daten, der von der DVB Project Group (www.dvb.org) festgelegt wurde. Die gängigsten DVB-Unterstandards sind DVB-T, DVB-S, DVB-C und DVB-H.
DVB-C
Digital Video Broadcasting über Kabel mit QAM-Modulation. DVB-C wurde von zahlreichen Ländern weltweit für die Übertragung von TV, Radio und Daten übernommen. DVB-C2 ist der geplante Nachfolger von DVB-C. Er befindet sich derzeit in der Standardisierungsphase und wird noch nicht verwendet.
DVB-H
Digital Video Broadcasting für Handhelds wie Smartphones, PDAs, PNAs oder PMPs.DVB-H ähnelt technisch dem DVB-T-Standard. Durch die Verwendung geringerer Datenraten und robusterer und sparsamerer Übertragungsschemata wurde er aber für den Empfang auf mobilen Geräten optimiert.
DVB-S
Digital Video Broadcasting über Satellit mit QPSK-Modulation. DVB-S wurde weltweit für TV-, Radio- und Datenübertragungen übernommen. DVB-S wird nach und nach durch DVB-S2 ersetzt, einem Standard, der auf den effizienteren APSK-Modulationsschemata basiert und deshalb für HDTV-Übertragungen bevorzugt wird. DVB-T Digital-terrestrischer Übertragungsstandard für TV- und Radioinhalte mit QAM-Modulation und COFDM-Übertragung. DVB-T wurde in Europa und verschiedenen anderen Ländern wie Australien und Taiwan übernommen.
DVD (Digital Video Disc)
Ein Datenträger in CD-Größe, der Videomaterial in MPEG-2-Kinoqualität und einen hohen Grad der Interaktivität bereitstellt.
Schnittkontrollen
Bei einigen Videorekordern und Videokameras können die Übertragungsaktionen direkt über Kabel gesteuert werden. Die meisten DV-Geräte können außerdem über FireWire®-Kabel vom PC aus gesteuert werden.
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Abblenden (Fade)
Ein Videobild, dessen Helligkeit allmählich verstärkt oder verringert wird, in der Regel zu oder von Schwarz. Sound kann ebenfalls abgeblendet, d. h. leiser oder lauter werden.
FPS (Frames per Second)
FPS bezieht sich auf die Anzahl der Videoframes, die pro Sekunde auf einem Bildschirm gezeigt werden. PAL- und SECAM-Videos werden mit 25 FPS auf den Bildschirm geliefert. NTSC-Videos werden mit 29,97 oder 30 FPS angezeigt, Kinofilme mit 24 FPS.
FireWire
FireWire® ist ein Standard für Hochgeschwindigkeitsübertragungen zwischen Geräten wie Videokameras und FireWire-fähigen PCs. Dieser Standard unterstützt Datenraten von 100/200/400 Mbit/s. Andere Bezeichnungen, die sich auf denselben Standard beziehen, sind iLink und IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) 1394.Institute of Electrical Der neueste FireWire-Standard (FireWire 800) unterstützt Datenraten von 800 Mbit/s.
FlashPVR
Eine Technologie, mit deren Hilfe die Pinnacle TVCenter Pro-Software vom integrierten Flash-Speicher des PCTV Flash-Stick laufen kann. Anwender können automatisch TV-Sendungen in vielfältigen Formaten einschließlich iPod®, PSP® und DivX® in den integrierten Flash-Speicher, auf die Festplatte oder sogar direkt auf DVDs aufnehmen.
Green-Screen-Effekt
Ein Spezialeffektverfahren, bei dem ein Subjekt vor einem gleichmäßig ausgeleuchteten blauen oder grünen Hintergrund aufgenommen wird. Durch die Verwendung von ChromaKey für die Konvertierung von Analogvideo in digitale Form kann der blaue oder grüne Hintergrund während der Aufnahme oder in der Post-Produktion durch ein neues Hintergrundbild ersetzt werden.
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H.264
Hochkomprimiertes Multimediaformat/-technologie, unterstützt von Apple® iPod® und Sony® PSP®. Die H.264-Codierung gewährleistet Videos mit hoher Qualität in zwei- oder dreimal höherer Komprimierungseffizienz im Vergleich zu Lösungen wie dem MPEG-2-Standard, der für DVD-Videos genutzt wird.
HDTV
High Definition Television steht für die (digitale) TV-Übertragung in höheren Auflösungen als das traditionelle Analogfernsehen. Die gängigsten HDTV-Auflösungen sind 1080i (1920 x 1080 Pixel bei 50 oder 60 (überlappenden) Feldern pro Sekunde) und 720p (1280 x 720 Pixel bei 50 oder 60 FPS (Frames per Second).
Insert-Schnitt
Ein elektronischer Bearbeitungsschritt, bei dem das ursprüngliche Video- und Audiomaterial durch neues Material ersetzt wird. Siehe auch Assemble-Schnitt.
ISDB-T
ISDB-T (Integrated Services Digital Broadcasting) ist ein digital-terrestrischer Übertragungsstandard, der in Japan 1999 entwickelt und eingeführt wurde. ISDB-T besteht neben dem DVB-T- und dem ATSC-Standard. Die meisten der aktuellen ISDB-T-Übertragungen sind in niedriger Auflösung (z. B. 320 x 180) und verwenden den "1-seg"-Unterstandard für mobile Empfänger. Brasilien hat ISDB-T mit einigen Erweiterungen übernommen und in SBTVD umbenannt.
Letterbox
Ein Verfahren, das die Darstellung von Widescreen-Video auf einem Anzeigegerät mit einem anderen Bildseitenverhältnis ermöglicht. Hierzu werden im Bild oben und unten schwarze Balken dargestellt, um das Seitenverhältnis beizubehalten.
Linear/Nicht-Linear
Wenn Videomaterial auf normalen Videobändern gespeichert wird, erfolgt das auf lineare Weise. Das bedeutet, dass jeweils eine Szene der anderen folgt. Bei der nicht-linearen Bearbeitung werden die Videoinformationen auf der Festplatte des Computers gespeichert und Sie können Szenen in beliebiger Reihenfolge aufnehmen, da praktisch sofort und zufällig auf das Material auf der Festplatte zugegriffen werden kann.
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MiniDV
MiniDV ist das beliebteste Videokameraformat mit Kassetten, die 60 bis 90 Minuten Material speichern können. Das Videoformat bietet eine beeindruckende Auflösung von 500 Zeilen und kann leicht auf einen PC mit FireWire-Funktion übertragen werden.
Moiré-Muster
Videoartefakte, die bei der Aufnahme von Objekten auftreten können, die viele dünne parallele Linien haben. Die Linien scheinen sich zu bewegen oder zu krabbeln, was eine sehr störende Wirkung haben kann.
Filmdatei
Die Datei, die durch die Kombination der Audio-, Video- und Standbilddaten entsteht, die in Ihrem Projekt enthalten sind. Sie können Filmdateien auf Ihrer Festplatte speichern, per E-Mail versenden oder auf einen Webserver hochladen.
MPEG
MPEG steht für Moving Picture Experts Group und ist eine Gruppe von Standards, die für die Codierung von audio-visuellen Informationen (z. B. Filme, Videos, Musik) in einem digital komprimierten Format verwendet werden. MPEG-Formate verwenden anspruchsvolle Komprimierungstechniken, um Videomaterial je nach MPEG-Format über das Internet oder auf DVDs und VCDs bereitzustellen.
Monitor
Ein Videoanzeigegerät, das einem Fernseher ähnelt, aber eine höhere visuelle Qualität bietet und keinen TV-Tuner hat. Ein Audiomonitor ist ein Lautsprecher.
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NTSC
Das National Television Standards Committee entwickelte das erste internationale TV-System zur Verwendung in den USA und anderen Ländern. Bilder werden dadurch produziert, indem für jedes Videoframe 525 abwechselnde Zeilen auf dem TV-Bildschirm dargestellt werden. PAL und SECAM, die zwei anderen weltweit verbreiteten Systeme, wurden später entwickelt und nutzen eine bessere Technologie. Insider machen sich gern darüber lustig, dass NTSC "Never the Same Color" bedeutet.
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PAL
Abkürzung für Phase Alternation by Line. Ein internationaler TV-Standard. (Siehe auch NTSC.)
Pan-and-Zoom-Funktion
Ein Verfahren, mit dem aus hochauflösenden Bildern bewegte Videos erstellt werden können. Dies wird erreicht, indem die Zoomstufe und/oder der dargestellte Bildausschnitt variiert werden.
Bild-im-Bild-Effekte (PiP)
Eine Technik zum Erstellen von Spezialeffekten, bei denen zwei Videos miteinander kombiniert werden. Dies erfolgt durch Skalierung oder Beschneidung des einen Videos und Einfügen des anderen Videos in die entstandene freie Fläche.
Plug-and-Play
Die Fähigkeit eines Betriebssystems, die erforderlichen Treiber für ein Gerät ohne Eingaben des Benutzers zu erkennen und zu installieren. Damit ein Gerät als echtes Plug-and-Play-Gerät bezeichnet werden kann, sollte es in der Lage sein, nach der Anbindung ohne Neustart des Computers zu arbeiten.
Plug & Watch TV-Empfang
Beispiellose Technologie, die in einigen PCTV-Produkten (TV-Tuner) integriert ist, und Benutzern die Möglichkeit gibt, ohne Installation auf einem PC fernzusehen sowie TV-Sendungen aufzunehmen und abzuspielen. Die Plug & Watch-Technologie ist auch bekannt unter der Bezeichnung FlashPVR
Wiedergabekontrollen
Eine Reihe von Knöpfen, mit denen Sie Ihr Band in der Videokamera abspielen können. Diese Kontrollen ähneln den Kontrollen an einem Videorekorder. Normalerweise sind die grundlegenden Funktionen wie Wiedergabe, Stopp, Zurück-/Vorspulen und Pause vorhanden.
Player
Ein Programm, das Multimediainhalte wie animierte Bilder, Videos und Audiodateien anzeigt, Beispiele: Microsoft® Windows Media® Player und Apple® QuickTime® Media Player.
Belichtungsprogramme
Bei entsprechender Auswahl kann die Autobelichtungsfunktion der Videokamera so eingestellt werden, dass sie bestimmte Programmfunktionen ausführt. Zu den Programmeinstellungen gehören in der Regel Portrait, Sport, Action, Dämmerung, Scheinwerfer, Sand und Schnee und wenig Licht.
Projektdatei
Die Datei, die erstellt wird, wenn Sie Ihre Ergebnisse nach Hinzufügen verschiedener Clips in den Arbeitsbereich speichern. Die Dateierweiterung ist je nach verwendetem Programm unterschiedlich, eine Premiere-Datei hat beispielsweise die Dateierweiterung .PPJ, eine VideoStudio 6-Datei die Dateierweiterung .VSP.
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QuickTime
QuickTime® ist Apples Gegenstück zu Video for Windows® für den Macintosh®. Apple® bietet auch QuickTime für Windows an. QuickTime bezieht sich auch auf das QuickTime-Filmdateiformat, ein weit verbreitetes Format für digitale Audio-, Video- und andere Multimediadateien.
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Rendering
Der Prozess, mit dem der Computer einen Spezialeffekt, eine Animation oder eine Bearbeitungsaufgabe erzeugt.
RGB
Eine Farbe, die aus Rot, Grün und Blau zusammengesetzt ist. Die meisten Computerbildschirme verwenden RGB-Pixel, um ein Bild zu erzeugen.
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SCART 21-polig
Anschluss für Composite, Y/C, RGB und Stereo-Audio.
Verschlusszeit
Der Verschluss legt elektronisch die Zeitdauer fest, in der Licht, das durch ein Objektiv fällt, den CCD-Sensor belichtet. Die meisten Videokameras sind auf eine Verschlusszeit von 1/50 Sekunden eingestellt, ermöglichen aber auch schnellere Verschlusszeiten von 1/120 bis zu 1/10.000 Sekunden. Je höher die Verschlusszeit, umso präziser werden Details mit weniger verschwommenen Bereichen dargestellt.
S/PDIF
Digital-Audio-Ausgänge.
Storyboard
Ein Storyboard ist die Anzeige des Arbeitsbereichs, in der Miniaturgrafiken der Clips in einem Videoschnittprogramm gezeigt werden. Ein Storyboard ist auch ein Sketch oder eine Szenenbeschreibung für einen Film und wird vor der Produktion erstellt.
Streaming
Streaming Video ist Videomaterial, das in Teilen über ein Netzwerk wiedergegeben werden kann, bevor die gesamte Datei übermittelt wird.
Stinger
Ein Stinger ist eine neue Kategorie von Soundtracks, die sehr kurz sind (3 bis 8 Sekunden). Stinger sind Sounds oder Audioeffekte, die kurze Videosequenzen wie Übergänge, Videoeffekte oder animierte Grafiken begleiten. Pinnacle Scorefitter Volume 1 enthält vier Stinger-Kategorien und zehn Musikstücke. Pinnacle Scorefitter Volume 2 enthält 15 Musikstücke. Beide Versionen bieten bis zu zwölf Variationen (Tempo, Stimmung) pro Stück, abhängig von der jeweils gewünschten Länge.
Surround-Sound
Jedes Mehrkanal-System bei dem die Klangquellen im Vordergrund durch rückwärtige Kanäle ergänzt werden. Surround-Sound erweitert die Klangwiedergabe gegenüber Stereo um eine weitere Dimension.
S-Video
S-Video bietet eine bessere Farbseparation und ein viel klareres Signal als Composite-Video, da die Farb- und Bildkomponenten eines Composite-Video-Signals separat gehalten werden.
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Timeline
Die Anzeige des Arbeitsbereichs, die sich auf Zeitabfolge Ihrer Clips konzentriert.
Timeshifting
Ein Funktion der Software, die mit einigen TV-Tunern wie der Pinnacle PCTV-Produktreihe ausgeliefert wird, mit der Anwender laufende TV-Sendungen auf dem PC anhalten und zurück- und vorspulen können.
Spuren
Timelines werden in horizontale Abschnitte untereilt, die auch Spuren genannt werden. Videos werden in verschiedenen Spuren angeordnet, um ihre zeitliche Abhängigkeit voneinander anzupassen.
Übergang
Die Methode, mit der von einem Videoclip oder Foto zum nächsten übergeleitet wird.
Trimmen
Dieser Prozess entfernt Teile eines Clips, die nicht in ein Projekt aufgenommen werden sollen, ohne sie aus dem ursprünglichen Quellmaterial zu löschen. Das Trimmen erfolgt durch Anpassen des Start- oder Endpunkts im Clip.
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UPnP AV
UPnP AV (Universal Plug and Play Audio and Video) ist eine Sammlung von Standards für die nahtlose Netzwerkverbindung und Interoperabilität zwischen PCs, Verbraucherelektronik und mobilen Geräten. Eine der Haupteigenschaften von UPnP AV-Geräten ist die einfache Einrichtung, z. B. über eine automatische Erkennung des Media-Servers. Ein UPnP AV MediaServer ist eine Software, die das Netzwerk-Streaming von digitalen Medien wie Fotos, Filmen und Musik im gesamten Haus ermöglicht. Für die meisten Betriebssysteme wie Windows® (einschließlich Vista) und Mac sind Media-Server verfügbar. Die gängigsten sind Windows® Media Connect®, jetzt Teil von Windows Media® Player 11, El Gato EyeConnect oder Allegro Media ServerTM mit Unterstützung für iTunes, TwonkyMedia und viele mehr.
USB (Universal Serial Bus)
Einige der neuesten, hauptsächlich externen Aufnahmegeräte werden über den USB-Anschluss mit dem PC verbunden. Diese Geräte bieten zwar eine wesentlich geringere Datenrate als FireWire/iLink, erfordern aber keine Installation einer Aufnahmekarte in den PC. Im Allgemeinen eignen sie sich gut für die Aufnahme von hochauflösenden Standbildern aus Videos oder MPEG-1-Videodateien mit geringerer Auflösung.
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Weißabgleich
Der Weißabgleich nimmt einen automatischen oder einen vom Benutzer ausgewählten Messwert und richtet das Umgebungslicht auf Basis dieser Informationen aus.
Widescreen
Videomaterial, das in einem breiteren Bildseitenverhältnis als das herkömmliche TV-Format produziert wird, ist weitläufig als Widescreen-Video bekannt. Im Allgemeinen können alle Bildseitenverhältnisse über 1,66:1 als Widescreen bezeichnet werden. Widescreen-Filme werden auf DVD entweder im anamorphen oder im Letterbox-Format dargestellt. Manchmal wird Widescreen-Material auch durch Verwendung von Pan-und-Zoom auf das 4:3-Format zugeschnitten.
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Zoom
Die für Videokameras verfügbaren Objektive reichen von Weitwinkel- bis hin zu Teleobjektiven. Aktuelle Videokameras bieten verschiedene Zoomoptionen, die von einem optischen 10fach- bis zu einem 22fach-Zoom reichen. Alle Videokameras verfügen außerdem über eine digitale Zoomfunktion, die Pixel vergrößert.