|
Was auch immer Sie mit Ihrer Videokamera aufnehmen möchten,
achten Sie beim Filmen darauf, dass sich Ihr Material möglichst
einfach schneiden lässt. Wenn Sie diesen einfachen Regeln folgen,
kann nichts schief gehen...
|
|
1 Planung ist alles
Wenn Sie genau wissen, wann und wo etwas passiert, werden Ihre
Aufnahmen am ehesten dem entsprechen, was Ihnen vorschwebt.
Machen Sie sich also schon vor dem Filmen Gedanken darüber,
was Sie brauchen - dann werden Sie sicher nicht die wichtigsten
Momente verpassen. |
|
2 Bleiben Sie standfest
Stehen Sie fest mit beiden Füßen auf dem Boden und halten Sie
Ihre Kamera mit beiden Händen, damit Ihre Aufnahmen nicht verwackeln.
Bewegen Sie die Kamera immer ruhig und zielgerichtet. Entscheiden
Sie vorher, an welcher Stelle Sie Ihre Kamerafahrt beenden, und
konzentrieren Sie auf ruhige, langsame Bewegungen. Zoomen Sie
nicht zu viel und bewegen Sie sich möglichst nicht, wenn Sie
es doch tun.
|
|
3 Keine langen Zooms
Je mehr Sie einzoomen, umso wackliger werden Ihre Aufnahmen, da
jede Bewegung beim Zoomen verstärkt wird. Versuchen Sie lieber,
näher an Ihr Objekt heranzugehen. Wenn das nicht möglich ist,
stützen Sie sich zumindest irgendwo ab, damit die Kamera nicht
wackelt.
|
|
4 Die richtige Mischung
Machen Sie verschiedene Arten von Aufnahmen, mischen Sie beispielsweise
Totaleinstellungen und Nahaufnahmen. Schwenken Sie über die ganze
Veranstaltung, nehmen Sie aber auch einzelne Szenen aus der Nähe
auf. Wenn Ihr gesamtes Video aus gleichartigen Aufnahmen besteht,
wird es schnell langweilig.
|
|
 |
|
5 In Szenen denken
Behalten Sie beim Filmen immer im Hinterkopf, dass Sie Ihre
Aufnahmen später in Pinnacle Studio schneiden werden. Entscheiden
Sie vorab, wie Ihr Film am Ende aussehen soll, und stellen Sie
sicher, dass Sie alle Aufnahmen haben, um Ihre geplante Geschichte
erzählen zu können. Weitwinklige Großaufnahmen sind eine gute
Einleitung, Nahaufnahmen konzentrieren sich auf die Hauptaktion.
|
|
6 Lieber ein bisschen mehr
Schalten Sie Ihre Kamera schon eine Weile vor der geplanten
Aufnahme ein und lassen Sie sie noch weiterlaufen, wenn die
eigentliche Aufnahme schon beendet ist. So bekommen Sie genug
Material, um Ihre Szenen zu schneiden oder sie ein- und auszublenden.
|
|
7 Automatik und Störfaktoren
Ihre Kamera passt die Belichtung automatisch an, wenn Sie von
hellen in dunkle Bereiche gehen. Filmen Sie deshalb nicht vor
Fenstern und Lampen oder schalten Sie die automatische Belichtungsfunktion
aus. Bei viel Bewegung in einer Szene sollten Sie außerdem den
Autofokus abschalten und Ihre Kamera per Hand scharfstellen.
|
|
8 Erweitertes Blickfeld
Wenn Sie eine Person aufnehmen, die nach links oder rechts blickt,
bewegen Sie Ihre Kamera so, dass diese Person etwas Platz zum
Schauen hat. Wenn Sie die Szene so einstellen, dass kaum Platz
zwischen Nase und Bildkante bleibt, wirkt die Aufnahme unausgeglichen.
|
 |
|
9 Augen im oberen Drittel
Wenn Sie vor allem Personen filmen, versuchen Sie, das Bild so
einzustellen, dass die Augen der Personen im oberen Drittel des
Bildschirms liegen. Auf diese Weise ist die Szene unabhängig davon,
wie Sie aufnehmen, immer gut eingestellt.
|
|
 |
|
10 Füllmaterial für Ihren Filmschnitt
Filmen Sie nicht einfach nur die Hauptaktion. Nehmen Sie beispielsweise
auch Reaktionen der Personen auf das Geschehen auf. Versuchen Sie, die
Architektur um Sie herum oder verschiedene Objekte im Raum aufzunehmen.
Beim Schneiden können Sie diese Aufnahmen verwenden, um die Hauptaktion
auszuschmücken oder Aufnahmen zu ersetzen, die Ihnen nicht richtig
gelungen sind.
|
|
|
|
|